Bericht

Angeln auf Freiwasserzander (Pelagisch) Teil2.

Wie und warum funktioniert die Technik überhaupt?

Dazu müsst ihr wissen, dass Zander entgegen der ganzen Theorien und Meinungen von Experten nicht nur nachts, sondern auch am Tag und bei strahlendem Sonnenschein im Freiwasser rauben! Auch dass Zander den Köder in der Absinkphase angreifen, trifft bei dieser Angeltechnik nicht zu. Nicht nur kapitale Zander sind Einzelgänger, sondern auch Fische mit durchschnittlicher Größe ziehen alleine durchs Freiwasser. 

Wie?

Sobald eine interessante Sichel am Echolot erscheint, wird der Köder schnell bis auf 1-2m über dem Zander hinuntergelassen und gestoppt. Dort wird der Köder mit kurzen Zupfern aus dem Handgelenk bewegt.

Ist der Fisch aktiv, geht alles sehr schnell! Er steigt auf und saugt den Köder mit brachialer Gewalt ein!

Dann gibt es noch die andere Sorte.

Der Fisch steigt langsam auf, nähert sich dem Köder und dreht dann langsam ab.

Er lässt sich etwas nach unten sinken. Geht man nun mit dem Köder nach unten wird meistens das Interesse wieder geweckt. Erfolgt dann doch noch der Biss ist das oft nur ein zarter Stupser!

Ich befische auch Zander die am Boden liegen auf diese Art und Weise.

Der Köder wird dann 1-2m über dem  Grund genommen.

Erstaunlich für mich ist auch, dass 90% der gefangenen Fische Zander sind! Also immer wenn die Zander wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheinen, probiert, ob sie vielleicht im Freiwasser unterwegs sind! Das hat mir schon einige Angeltage gerettet.

Im nächsten Teil erkläre ich euch den Unterschied zwischen aktiven und passiven Freiwasserangeln!

bei Fragen einfach eine Mail an info@maxx-fishing.at

 

Petri heil!

Markus Bauer

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